Kraftwerke

der geschliffen-offenporige, unpolierte roh-bernstein meiner Broschen wirkt zunächst ungewöhnlich. wären da nicht seine besondere haptik und der markante geruch nach meer bei der verarbeitung, könnte er auch als kunststoff durchgehen.
in diesem rund 50 millionen jahre alten, zu „stein“ gewordenen baumharz, das heute an der baltischen ostsee vorkommt, sah man in der Mythologie versteinerte sonnenstrahlen. seine warme ausstrahlung, als wäre es ein sonnenspeicher, übt auch auf mich eine starke Faszination aus; ebenso sein unterschiedliches aussehen, je nach dem grad der einschlüsse von luftbläschen oder sedimenten.
Im spiel mit dieser mannigfaltigkeit kombiniere ich farben und größen. die einzelne form gestalte ich bewusst schlicht und eckig, um die gängige tropfen- oder rundform durch ein neues erscheinungsbild zu erweitern. ich jongliere mit ruhigen oder versetzten, auch springenden gefügen.

  • brosche, bernstein, silber
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